Windows warnt in Zukunft vor defekten SSDs

Nichts ist schlimmer, als eine Festplatte die ausfällt. In Zukunft soll Windows vor einem Defekt warnen, sofern man eine NVMe-SSD verwendet.

Microsoft testet im Insider Build eine Laufwerksüberwachung. Hierbei wird der Status der eingebauten SSD überwacht und ggf. eine Warnung ausgegeben, wenn die Werte der SSD schlecht sind und ein Datenverlust droht. Unterstützt werden derzeit nur NVMe-SSDs. Ob in Zukunft auch klassische SATA-Festplatten und SSDs unterstützt werden, ist noch nicht bekannt.

Beispiel für Überwachung der Smart-Werte

Zum Einsatz durften die bekannten SMART-Werte der Festplatte kommen, diese geben zahlreichen Informationen über den Zustand der Festplatte preis, z.B. die Temperatur, defekte Speicherzellen, Laufzeit in Stunden oder Anzahl der Einschaltzyklen. Bisher konnte man die SMART-Werte mit einem Tool wie CrystalDiskInfo überwachen.

Wann diese Funktion in Windows 10 offiziell verfügbar sein wird ist noch nicht bekannt. Derzeit ist die Funktion im Dev-Channel, d.h. die Funktion muss noch durch den Beta- und Release-Preview-Kanal.

Trotz der Funktion gilt es weiterhin regelmäßig Backups zu machen, trotz SMART-Werten kann eine Festplatte auch unvermittelt ihren Dienst einstellen.

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