LibreOffice fordert die Einstellung von OpenOffice

20 Jahre wird OpenOffice alt und das LibreOffice Projekt fordert jetzt die Einstellung des Projekts.

OpenOffice erschient 2002 auf Basis des bis dahin kommerziellen Produkts StarOffice. StarOffice entstand 1984 in Deutschland und wurde von Marco Börries entwickelt, den Anfang machte der StarWriter. 1999 wurde die Firma von Sun Microsystems aufgekauft, welche daraus die Open-Source-Software OpenOffice machten. Damit war zum ersten Mal ein sehr leistungsfähiges Office Paket als Alternative zu Microsoft Office verfügbar. Beide Versionen gab es eine Zeit lang parallel, Star Office kam mit zusätzlichen Komponenten, wie einer erweiterten Rechtschreibprüfung.

Ärger gab es 2010, als Sun von Oracle aufgekauft worden ist. Aufgrund von Streitereien entstand die Abspaltung LibreOffice im Jahr 2010. Der Rest ist Geschichte, die Entwicklung von LibreOffice ging und geht mit großen Schritten voran, OpenOffice dümpelt seit Jahren vor sich hin. Entwickler bringen sich eher in LibreOffice ein.

Die LibreOffice Foundation fordert nun die Einstellung von OpenOffice. Der Name sei vielen Anwendern noch ein Begriff und führt dazu, dass diese sich eine technisch veraltete Version installieren. Entwickler könnten sich zudem auf eine Version konzentrieren und es gibt weniger Probleme mit der Kompatibilität.

Am Ende ist OpenOffice bereits seit Jahren tot, seit vielen Jahren gibt es kein großes neues Release mehr.

 

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